Virginia Bischof Knutti - Spezialistin der Geopolitik und Buchautorin

Ich bin am Genfer See aufgewachsen, französischer Muttersprache, lebe aber seit geraumer Zeit in der Deutschen Schweiz. Zusammen mit meinem Ehemann Walter Knutti bin ich seit 2009 stolze Bewohnerin des wunderschönen Gstaad, im Berner Oberland.

 

Nach meiner Karriere als Berufsoffizier bei der Schweizer Luftwaffe entschied ich mich  anno 2009 für einen Berufswechsel und habe mich seitdem der Schriftstellerei verschrieben.

 

Mein Spezialgebiet ist die Geopolitik. Im Jahre 2011 veröffentlichte ich mein erstes Buch: Darum nerven die Schweizer - eine geopolitische Analyse. Nun kommt ein weiteres Gebiet dazu: die römische Geschichte. Ich arbeite derzeit an einer Romanreihe mit dem Obertitel: Das Dritte Triumvirat.

 

Die Idee zu der Romanreihe ist während meines ersten Aufenthaltes auf dem Forum Romanum entstanden. Das war anno 2011. Als ich verträumt durch die Ruinen des antiken Roms schlenderte, fragte ich mich bei jedem Schritt, was Caesar wohl empfinden würde, wenn er das, was sich meinem Blick anbot, mit eigenen Augen sehen würde: Trauer, Orientierungslosigkeit oder vielleicht doch Stolz? Immerhin sind seit seinem Tod mehr als zwei Jahrtausende verstrichen, und einige Grundmauern des alten Stadtzentrums haben dem Zahn der Zeit getrotzt und stehen noch immer. Wenn Rom die ewige Stadt ist, dann ist Caesar ihr ewiger Botschafter. 

 

Wenige Tage später, zurück in meinem Heimatland, war die Auferstehung von Caesar, zumindest in meiner Fantasie, beschlossene Sache. Ich musste ihm nur einen würdigen Begleiter aus seiner Zeit mit auf dem Weg in der Gegenwart geben, einen, der Caesar den Ruhm streitig machen konnte. Sofort wurde mir klar, dass eine Dreiecksverbindung die besten Voraussetzungen schafft, um für dauerhafte Spannung zu sorgen. Wenn die beiden anderen Auferstandenen dazu noch bekannt dafür sind, dass sie Caesars Absichten als Diktator je nach Lage unterstützt respektive bekämpft haben sollen, steht zusätzlich eine Aufarbeitung der Geschichte bevor. Und das ist genau, worauf ich abziele: die Geschichte aus den Augen Caesars und zwei seiner Zeitgenossen neu zu schreiben. Daher gab ich Caesar zwei Gefährten: seinen treuen Chef der Kavallerie und selbsternannten Nachfolger Marcus Antonius und seinen Widersacher der ersten Stunde, Marcus Tullius Cicero. Ein neues Triumvirat war geboren - das dritte der römischen Historie nach Caesar, Pompeius Magnus und Crassus einerseits und später Marcus Antonius, Octavian Caesar und Lepidus andererseits. 

 

Nun müssen die Auferstandenen lernen, sich in der modernen Welt zurechtzufinden, ihre damaligen Streitigkeiten beizulegen und sich auf die Suche nach ihrer neuen Bestimmung zu machen. Denn sie sind überzeugt, dass die Götter eine festgelegte Absicht verfolgten, als sie unsere Triumviri zwei Jahrtausende nach ihrem Tod wieder zum Leben erweckten. 

 

Der Weg ist das Ziel und der Weg ist lang, steinig und voller Überraschungen. 

 

Das Dritte Triumvirat - Band I - Die Auferstehung schildert die Auferstehung der Hauptdarsteller aus dem Mittelmeer, ihre Rettung, ihre Aufnahme auf Lampedusa und ihre ersten Abenteuer, bis sie ihre geliebte Stadt Rom wieder entdecken. Sie ändern ihre Namen, lernen Italienisch, machen Bekanntschaft mit einem Professor für Antike Geschichte und Archäologie, der sie aufklärt … Als er plötzlich stirbt, erben unsere Helden das ganze Vermögen ihres „Sponsors“ der ersten Stunde und machen sich, jeder für sich, auf den Weg zu ihrer Vergangenheit.

 

Band II - Caesars Gallischer Frieden schildert nun Caesars Abenteuer - der unter dem Decknamen Giulio Mercatore unterwegs ist - auf den Weg nach dem ehemaligen Gallien, das ebenso einen Teil der Schweiz und das linke Ufer des Rheins einschloss. Caesar macht Station an mehreren Orten, die ihm damals viel bedeutet haben: Hier eine Schlacht gegen die Helvetier, da die Überquerung des Rheins, dort der entscheidende Kampf gegen die Gallier, und lernt dabei auch, merkwürdige Menschen kennen, die ihm ihre Ansicht der Geschichte erzählen. Man staune: Nicht immer kommt Caesar gut an. Da gibt es sogar eine hochnäsige Studentin der Archäologie, die Caesar als Völkermörder betrachtet! Zu dumm, dass unser Haudegen sich ausgerechnet in das Mädchen verliebt. Na ja, Caesar ist schon immer ein Frauenheld gewesen…

 

Wie Dr. Jürg Stüssi, Historiker, zu Band II — Caesars Gallischer Frieden sagt: „Virginia Bischof hält der Neuzeit den Spiegel des Altertums vor und umgekehrt.“

 

Derzeit arbeitet sie ebenfalls an Band III, der teilweise in Ägypten spielt…